Sa

09

Mai

2015

Mit diesem Jumbo gehts nach Hause.


Wir starten bei schönem Wetter und hoffen, dass uns das auch in D erwartet.


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Sa

09

Mai

2015

Laut unserem Flugstatus ..

.. werden wir heute nachmittag um 16:50 h Ortszeit planmäßig starten und sollen morgen um 11:15 h in Frankfurt ankommen. Nach jeweils einem schönen Tag in Montevideo und in Buenos Aires freuen wir uns auf zu Hause und sind ziemlich gespannt, wie das werden wird. Hoffentlich funktioniert diesmal das Entertainmentprogramm der Lufthansa. Auf dem Flug nach BA war es nämlich komplett ausgefallen, was bei einem 14-stündigen Flug nicht wirklich Spaß macht.


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Di

28

Apr

2015

Unter Fotos, Argentinien 10 und Uruguay 5 gibts noch ein paar Fotos zu sehen.

Die Spannung steigt. Nur noch 11 Tage, und es geht heimwärts. Hoffentlich klappt das, denn in Chile hat ein erneuter gewaltiger Vulkanausbruch dafür gesorgt, dass wegen der riesigen Aschewolke, die nach Westen zieht, sogar in Buenos Aires Flüge verlegt bzw. gestrichen werden mussten. Der Calbuco liegt übrigens ganz in der Nähe des Osornos, wo wir noch vor einigen Wochen den Sommer genossen haben. Wahrscheinlich würden wir einiges nicht mehr wieder erkennen, da der Calbuco unglaubliche Mengen an Asche rausgehauen hat.

Nach drei Besuchen mit der Sika-Flex-Kartusche auf El Gordos Dach, ist der Rahmen unserer Dachluke hoffentlich wieder dicht. Der für Samstag angekündigte ergiebige Regen wird es zeigen. Jedenfalls ist von den über der Dachluke ausgegossenen 15 Liter Wasser schon mal kein einziger Tropfen eingedrungen. Ansonsten wird geschrubbt, gewaschen und gereinigt, was das Zeug hält. Nächste Woche satteln wir ab und bringen den Nissan zur Lavadero. Der Kabine können wir hier an Ort und Stelle mit einem Hochdruckreiniger zu Leibe rücken. 

Vorgestern gab es übrigens aus dem Pizzaofen Pizza satt vom Feinsten in lustiger, internationaler Runde.  Wir wussten schon gar nicht mehr, wie lecker eine Pizza schmecken kann, nach den zentimeterhoch mit Analogkäse beschichteten Ekelteilen, die wir in den Ländern, die wir bereist haben, probierten. 

 

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Do

23

Apr

2015

Ach ja, ..

.. um Missverständnissen vorzubeugen. Wir wollen natürlich weitermachen, Marion. Wir freuen uns darüber, dass Dir die virtuelle Reisebegleitung Spaß macht. Im September soll die zweite Etappe in Angriff genommen werden. Aber den Sommer in D wollen wir uns nicht entgehen lassen. Ist schon schön, so ein Leben ohne Winter. Hier in Uruguay darf das Auto 12 Monate am Stück im Land bleiben. Und wir können es im Paraiso Suiza sicher für vier Monate abstellen. Der Reisebericht für den April kommt natürlich auch noch. Und Bilder natürlich auch.

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Mi

22

Apr

2015

Wir sind wieder zurück im ..

.. Paraiso Suiza, unserem Startpunkt vor fast neun Monaten. Nach ca. 25.000 km. In den letzten 6 Tagen haben wir noch einmal die Thermen von Dayman und Arapey aufgesucht und uns ins warme Wasser gepackt. Das tut den Knochen gut.

Die nächsten zwei Wochen wollen wir hier verbringen, unsere Rückkehr nach D vorbereiten, Reparaturen vornehmen, El Gordo innen und außen ordentlich putzen, die hier neu aufgestellte Waschmaschine quälen, abhängen, Strandspaziergänge und natürlich die schweizer Gastfreundschaft genießen. Und endlich mal wieder eine Pizza, die ihren Namen auch verdient. ;-)

 

 

 

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Di

07

Apr

2015

Wir sind umgezogen ..


.. nach Villa Gesell. Endlich mal ein Strand nach unserem Geschmack. Und auch noch gutes Wetter.

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Sa

04

Apr

2015

Frohe und geruhsame Ostertage wünschen wir Euch!

Hoffentlich habt Ihr alle den Orkan in D gut überstanden. Hier hat der Starkwind mal wieder einen Wetterwechsel eingeleitet. Das scheint unser Schicksal zu sein. Kommen wir an den Strand, kippt das Wetter. Ist nicht wirklich schlecht, aber auch nix mehr für den Strand. Wir stehen in Miramar, ca. 50 km südwestlich von Mar del Plata, das wir uns. vorgestern mal angeschaut haben. Da ist Malle nix gegen. Und über Ostern steppt dort der Bär. Hier in Miramar ist es dagegen ziemlich ruhig.

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Sa

28

Mär

2015

Herzlichen Dank ..

.. für Eure Glückwünsche und Grüße zu meinem Geburtstag. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Und was macht man an seinem Geburtstag in Mendoza in Argentinien. Der Lonely Planet Reiseführer schlägt z.B. eine Bodega-Tour vor. Ein paar Weingüter (incl. Verkostungen) und eine Olivenölfabrikation anschauen, leckeres Essen genießen u.s.w. Einen ganzen Tag lang. Haben wir uns auch vorgenommen. Im Reiseführer steht, dass man in Maipo (grenzt unmittelbar an Mendoza und ist nicht gerade klein) an dem dreieckigen Kreisverkehr  (was ist das?) starten soll. Maipo erstreckt sich über einige Kilometer. Noch nie hat uns das Navi so verarscht wir gestern. Wir haben dann nach 4,5 Std. gegen 17:00 Uhr das erste der beschriebenen Weingüter gefunden. Die machen um 18:00 Uhr zu. Manche noch früher. Natürlich war das zu spät. Wir durften wieder umdrehen und haben eingekauft, um uns selbst zu bekochen. Die Steaks waren natürlich zäh, was extrem selten in Argentinien vorkommt.

Ihr seht, dass man sich auch einen gebrauchten Geburtstag andrehen lassen kann. Aber das Wetter war wunderschön. Da kann einem ein Lonely Planet und ein Navi nicht den ganzen Tag vermiesen.

Wir starten heute in Richtung Atlantik. Keine Ahnung, wie das in den nächsten Tagen mit dem Internet laufen wird. Schaun wir mal.

Also nochmals herzlichen Dank an Euch.

Liebe Grüße

Jürgen 

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Di

24

Mär

2015

Wie gestern versprochen, ist Chile 5 nun noch um einige Bilder ergänzt.

Z.B. mit Fotos von der Puente del Inca.


Letzte Nacht hat es angefangen in Strömen zu regnen. Und das in Mendoza, wo lt. Reiseführer an 300 Tagen die Sonne scheinen soll. Eigentlich wollten wir uns die Stadt anschauen. Also ist Lese- und Internettag (läuft hier endlich mal wieder prima) in der Kabine angesagt. 

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Mo

23

Mär

2015

In Santiago de Chile haben sich alle lieb ..

Leider hat es nur zu einer Stadtrundfahrt mit El Gordo gereicht, für den wir keinen sicheren Parkplatz gefunden haben. Trotzdem hat uns die sehr moderne Hauptstadt Santiago mit seinen im Großraum lebenden 6 Mio. Einwohnern sehr positiv beeindruckt. Inzwischen stehen wir in Mendoza (ca. 900.000 Einwohner). Um hierher zu kommen, mussten wir die Anden auf dem Paso Los Libertadores überwinden. Immerhin ist der Pass an der höchsten Stelle 3.200 m hoch und damit einer der niedrigeren Andenpässe. Trotzdem war es aufregend. Noch nie sind wir so hoch mit dem Auto unterwegs gewesen. Die schönste Stadt Argentiniens steht inmitten des größten Weinanbaugebietes des Landes, liegt in der Wüste und ist trotzdem wegen ihrer künstlichen Bewässerung ausgesprochen grün. Hier wollen wir etwas länger bleiben. 

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Fr

20

Mär

2015

Hier haben wir uns in den letzten Wochen rumgetrieben ..

El Gordo vor dem Lonquimay, aus dessem neu geschaffenen Nebenkrater von 1988 bis 1992 Lava floss und eine riesige über 11 km lange Lavazunge bildete. Die Aschewolken stiegen kilometerweit in den Himmel. Eine abenteuerliche Tour ist es hier herauf.
El Gordo vor dem Lonquimay, aus dessem neu geschaffenen Nebenkrater von 1988 bis 1992 Lava floss und eine riesige über 11 km lange Lavazunge bildete. Die Aschewolken stiegen kilometerweit in den Himmel. Eine abenteuerliche Tour ist es hier herauf.
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Do

05

Mär

2015

Zum vorgestrigen Ausbruch des Villarrica wurde uns heute von Einheimischen erzählt, ..

.. dass ein solch heftiger Ausbruch zum letzten Mal 1981 vorgekommen ist. Die Feuersäule soll drei Kilometer hoch in den Nachthimmel gestiegen sein. Und wir haben das verpasst. Der Vulkan ruht wieder. Wären wir einen Tag eher in Pucon angekommen, hätte man uns zurückgeschickt, da Pucon in der gefährdeten Zone des Vulkans liegt und man schon überlegt hatte, die Stadt mit ihren immerhin 20.000 Einwohnern plus Touristen zu evakuieren. So heftig war der Ausbruch, den man sich auf YouTube ansehen kann und der ca. zwei Stunden andauerte. Schade für uns, da wir ja Vulkanfans sind. Aber durchatmen ist ebenfalls angesagt, da wir nur 15 km entfernt vom Vulkan stehen und manche Experten sagen, dass es heute Nacht noch einmal losgehen kann. Schaun wir mal, wie die Nachtruhe wird. 

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Do

05

Mär

2015

Den Februar-Reisebericht und neue Bilder findet Ihr an den gewohnten Stellen.

Fanclub Alemania!

Fanclub Alemania!

 

Inzwischen sind wir in Pucon, in der Nähe Villarricas gelegen, angekommen und haben leider die Aktivitäten des gleichnamigen Vulkans um einen Tag verpasst. Vielleicht klappt es ja doch noch. Vielen Dank für Deinen Hinweis Ralf.

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So

22

Feb

2015

Wir sind in Ensenada, ..

angekommen. Der kleine Ort Ensenada liegt am Lago Llanquihue, ganz in der Nähe des Bilderbuchvulkans Osorno, den wir im Verlauf unserer mehrtägigen Umrundung des riesigen Sees so dicht wie möglich auf den Pelz rücken wollen. Doch zuvor ein paar Fotos von den vergangenen Tagen unserer Reise.

 

 

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Di

17

Feb

2015

Der Januarbericht und jetzt nicht mehr ganz neue Bilder sind an gewohnter Stelle endlich online.

Hier schon mal ein kleiner Anmacher.

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Di

17

Feb

2015

Wir haben mal wieder Internet, ..

.. nach erst einmal stundenlangem weiträumigem Stromausfall in Castro auf der zweitgrößten südamerkanischen Insel Chiloe. Wir haben nicht nur WiFi, sondern auch in Puerto Montt eine AGM-Batterie ergattert. Etwas kleiner als die alte, aber mit einem sorgfältigeren Strommanagement wird es schon klappen. Dafür braucht man für die Suche schon mal einen halben Tag und einen guten Tipp, den wir bekommen haben. Eigene Recherchen gehen ja nicht, wenn kein Internet vorhanden ist. Zwischenzeitlich sind wir von Osorno, in dessen Nähe der gleichnamige fantastische Bilderbuchvulkan liegt, wieder nach Süden unterwegs. Richtung Chiloe. Normalerweise soll es hier richtig viel regnen. Das Glück ist aber auf unserer Seite. Viel Sonnenschein und angenehme Temperaturen versüßen uns (bisher) die Tage.    

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Fr

13

Feb

2015

Wir sind nicht verschollen, ..

.. sondern laufen einer ordentlichen Internetverbindung hinterher. In Bariloche (>100.000 Einwohner) fiel nach einem Tag das komplette Internet aus. Der Jan.-Bericht, Bilder, alles war fertig. Aber kein Internet. Hier in Chile ist es auch nicht besser. Si, hay Internet, pero no funciona. So geht das nur. Gerade sitzen wir in einem ueberfuellten Internetcafe, um diesen kleinen Blog-Eintrag zu schreiben. Wir werden weiter nach einem vernueftigen WiFi suchen. 

Auch in Osorno, beruehmt dafuer, dort aber auch jedes Ersatzteil fuer Autos zu bekommen, waren wir in Sachen Batterie erfolglos. Nach stundenlanger Suche, incl. Besuch beim chilenischen Automobilclub, mit dem Ergebnis: Keine AGM- oder Gelbatterie erhaeltlich. Vielleicht haben wir mehr Glueck in Puerto Montt. In Santiago muesste es dann spaetestens klappen. Wir kommen zwar zurecht, haben aber Probleme frei zu stehen. Da die Batterie es nicht mehr schafft, nachts den Kuehli am Laufen zu halten. Tagsueber mit Solar oder beim Fahren ist es kein Problem. Holger, wir haben alles durchgemessen und alles getestet, was moeglich war. Sie ist wohl im Eimer. Sollte wirklich nicht sein. Aber so etwas soll es schon mal geben. Danke fuer Deinen Tipp. Jetzt muessen wir erst einmal einen WoMo- oder Wohnwagenhaendler finden. Drueckt mal die Daumen.

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Fr

06

Feb

2015

Nach 10 internetlosen Tagen auf der Farm ..

.. bei Klaus und Claudia bei El Bolson sind wir in Bariloche angekommen und finden auf dem Campingplatz wohl gute Internetbedingungen. Unsere Mails sind gleich rausgegangen, als wir uns eingeklinkt haben. In El Bolson war das unmöglich. Auf der Farm hat es uns ausgesprochen gut gefallen. Höhepunkt am letzten Abend war ein zünftiges Grillen, zusammen mit den ausgesprochen sympathischen Reisenden Rosi und Charly, Kalle (BVB-Fan), einer Deutsch-Dänisch-Polnischen Familie und einem holländischen Paar. Das Lamm aus der Herde der Farm haben wir selbst geschlachtet, einen Tag abgehangen und dann auf einem Grillkreuz aufgespießt, stundenlang über dem Feuer gegrillt und anschließend verzehrt. Für jeden brutto ein Kilo! Das war das leckerste Lamm, das wir je auf dem Teller hatten. Ein wenig archaisch das Ganze, aber schon ein tolles Erlebnis. 

In den nächsten zwei Tagen werden wir uns HP auf Vordermann bringen, d.h. Bilder einstellen und den überfälligen Reisebericht Januar 2015 schreiben. Uns geht es gut, nur ist wohl unsere erst knapp zwei Jahre Aufbaubatterie (140 AH) über die Wupper gegangen. Ausbau 2,5 Stunden, Einbau 4,5 Stunden, also sehr viel Arbeit. Charly hatte uns seine Reservebatterie zur Verfügung gestellt, mit der unser Kühli problemlos lief. Also werden wir kommenden Montag nach Chile wechseln und uns dort eine neue AGM-Batterie kaufen, die es hier nicht gibt. Dann heißt es wieder stundenlang basteln und schrauben. :-((

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Sa

24

Jan

2015

Es war wohl ein Fehlalarm !?

Inzwischen wurden unsere Testmails gesendet, nachdem sie drei Tage im Postausgang schmorten. Es liegt wohl nicht an unserer Soft-oder Hardware, sondern scheint eher ein Problem der Region um El Bolson zu sein. Die Internetverbindungen sind hier generell sehr bescheiden. Montag fahren wir zu Klaus, der 15 km nördlich von El Bolson eine Farm betreibt und wollen dort ein paar Tage bleiben, nachdem wir uns am Lago Puelo bei feinstem Sommerwetter sieben Austage vom Reisen genommen haben. Schwimmen im Lago, Faulenzen, Lesen, Essen und Trinken, u.s.w. :-)

In Bariloche werden wir hoffentlich wieder gutes WiFi finden. Dann gibts wieder Bilder und Berichte. Erst einmal bis dahin.

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Mo

19

Jan

2015

In El Bolson..

.. angekommen, versuchen wir seit zwei Tagen hier auf dem Camping einige E-Mails zu schreiben, was leider nicht funktioniert. Warum der angepriesene Internetzugang unsere Mails nicht senden will oder kann, ich weiß es nicht. Vermutlich werden wir in der nächsten Zeit ebenfalls kein WiFi haben, da wir heute morgen für einige Tage an den Lago Puelo fahren wollen, um das herrliche und warme Sommerwetter genießen zu können. Manchmal könnte ruhig ein bisschen mehr Wind sein, wenn man so am Schwitzen ist. ;-)

Gestern haben wir den großen und berühmten Hippiemarkt in El Bolson besucht. Da dort nur selbst gefertigte Waren verkauft werden dürfen, unterscheiden sich die feilgebotenen Waren auf diesem Markt doch deutlich von ähnlichen Angeboten an anderen Plätzen dieser Welt. Von edel bis putzig, es macht Spaß herumzustöbern.

Das vom Reiseführer empfohlene Restaurant namens "Otto Tipp" war allerdings einmal mehr eher ein Flopp.

Bilder folgen später, sobald endlich mal wieder ein schnelles Netz zur Verfügung steht.  

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So

11

Jan

2015

Futaleufu ..

heißt der nahe an der argentinischen Grenze gelegene kleine Ort am Nationalpark gleichen Namens. Nach vielen teilweise üblen und materialfressenden Gravel-Kilometern auf der Carretera Austral sind wir mal wieder Richtung Argentinien unterwegs. Leider war das Wetter auf der Pazifikseite der Anden nicht so dolle. Viel Regen hatten wir.

Dafür haben wir mal wieder einige Tage mit "unserer" österreichischen Familie verbracht, was wie immer sehr schön war. Unter anderem an den rustikalen Thermen El Sauces. Baden im 39° warmen Wasser, dass hier direkt aus dem Kiesbett strömt. Herrlich! :-) Hier auf der östlichen Seite der Anden scheint zwar wieder die Sonne, aber es stürmt auch wieder ganz ordentlich. Der CP liegt sehr schön an einem Fluss, hat aber nur eine kleine Sanitäranlage in ziemlich miesen Zustand, die auch nur gelegentlich gesreinigt wird. Internet Fehlanzeige. So sitzen wir mal wieder wegen WiFi in einem kleinen Imbiss. Die Pommes sind hier auch nur naja ..

Morgen wollen wir weiterfahren, Richtung Esquel. Hoffentlich gibts dort besseres Internet. Wir hätten nicht gedacht, dass in Chile Internetverbindungen so häufig nur schwierig zu finden sind.


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So

04

Jan

2015

Liebe Freunde und Fans unserer Seite!

Eigentlich wollten wir Euch schon im letzten Blog-Eintrag ein gutes und gesundes Jahr 2015 wünschen. Aber plötzlich war das Internet futsch. Die Besitzerin des kleinen Cafes/Imbissladen hatte wohl noch nicht ihre Rechnung bezahlt. Mit der Folge, dass man ihr die Verbindung gekappt hat. Also wollen wir das hiermit nachholen. Ein frohes neues Jahr wünschen wir Euch und habt nochmals vielen Dank für Euren Beistand während der Zeit, als wir sehr zu kämpfen hatten. Inzwischen befinden wir uns ca. 40 km nördlich von Coihaique auf einem kleinen sehr schönen Campingplatz, wo wir von der Frau des Besitzers selbst gebackenes Brot kaufen konnten. Eine absolute Köstlichkeit, die wir so langsam ernsthaft vermissen. So langsam werde ich mich an den Dezember-Bericht machen. Es wird noch ein bisschen dauern, bis er fertig sein wird. Vorher ist erst mal wieder Wäschewaschen dran .. 

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Di

30

Dez

2014

Liebe Freunde und Fans unserer Seite!

Der Fitz Roy in voller Pracht. Viele sehen ihn nicht, weil er fast immer von Wolken verhüllt ist.

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Fr

26

Dez

2014

 Wir haben noch knapp acht Stunden Weihnachten, ..

.. deshalb wuenschen wir Euch froehliche Weihnachten gehabt zu haben. Inzwischen sind wir in Gobernado Gregores eingetroffen, einem Kaff im Nirgendwo auf dem Weg nach Perito Moreno, wo wir nach Chile wechseln wollen. In El Chalten (Fitz Roy) gabs, aehnlich wie hier, nur lausiges Internet. Dafuer aber wieder mal reichlich Sturm. Aber wir haben den Fitz Roy bei einer ausfuehrlichen Wanderung in seiner ganzen Pracht sehen koennen. :-) Sobald wir eine bessere Verbindung haben, werden wir berichten.

Bis dahin gruessen

Juergen und Gabi

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Fr

19

Dez

2014

Da wir morgen nach El Chalten weiterreisen ..

.. und Weihnachten am Fitz Roy verbringen wollen und nicht wissen, wie dort die Internetverbindungen sein werden, habe ich die versprochenen Bilder inzwischen hochgeladen. Ihr könnt sie an gewohnter Stelle unter Fotos, Argentinien 6 und Chile 1 finden. Hier schon mal eins vorab, dass die wunderschönen Blautöne des Gletschereises zeigt.

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Mi

10

Dez

2014

Sind soeben nach ..

einigen internetfreien Tagen im faszinierenden, aber auch sehr fordernden Nationalpark Torres del Paine in El Calafate eingetroffen. Calafate ist das Tor, vor allem logistischer Natur, zum Nationalpark Los Glacieres. Hier befindet sich der einzige noch immer wachsende Gletscher der Welt, der Perito Moreno, mit seinen spektakulären Eisabbrüchen. Ein heftiger Husten mit etwas Fieber (hoffentlich nicht mehr) hat mich (Jürgen) erst einmal außer Gefecht gesetzt. Ich will hier auskurieren und dann wollen wir uns die Show natürlich nicht entgehen lassen. Morgen wollen wir ein paar Fotos aus dem NP Torres del Paine in den Blog stellen. Ihr könnt Euch schon mal freuen. 

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Mo

24

Nov

2014

Wir haben Glück gehabt ..

Der Passo Garibaldi vor Ushuaia. Gerade mal 400 m hoch, herrschen hier hochalpine Verhältnisse.
Der Passo Garibaldi vor Ushuaia. Gerade mal 400 m hoch, herrschen hier hochalpine Verhältnisse.

.. mit dem Wetter während der vier Tage, die wir gemeinsam mit Thomas B. und Thomas S. hier in Ushuaia verbracht haben. Regen nahezu Fehlanzeige, viel Sonne mit moderaten Windverhältnissen und Temperaturen. Einen Ausflug in den Parque National Tierra del Fuego haben wir unternommen, die 1896 gegründete Estancia Harberton besucht und besichtigt und mit einem Schiff fünf Stunden den Beaglekanal bis zur Pinguin-Insel befahren, viel gelacht und uns erzählt. Auf dem Camping Rio Pipo gibt es einen großen, mit einem dicken Bollerofen beheizten Gemeinschaftsraum, in dem man es sich abends gemütlich machen kann. Gabi und Willi, ein sehr nettes und weitgereistes Paar aus Paderborn, sind kurz nach uns eingetroffen, warten hier auf den Start ihres neuntägigen Antarktistrips und ergänzen die abendliche Runde. Auch Ute und Volker wollen zur Antarktis, die wir uns angesichts des doch ziemlich großen Loches in unserer Reisekasse verkneifen müssen. Inzwischen sind auch mal wieder Tibor und Petra mit ihren drei Kindern aufgeschlagen. Also ist keine Langeweile angesagt. Die von Seabridge angeführten 15 Reisemobile sind, nachdem sie drei Nächte hier gestanden haben, schon wieder weg. Ebenfalls ein Overlander mit vielen netten jungen Leuten. Da aber alle gleichzeitig online sein wollten, ging letztlich gar nix mehr mit Internet. So im Rudel mit Vorturner könnten und wollten wir jedenfalls nicht reisen. 

Wir werden mindestens noch eine Woche hier verbringen und wissen momentan noch gar nicht so genau, wie wir weiterfahren werden. Eins steht aber fest, weiter nach Süden geht es nicht mehr. Wir haben das Ende der 3.000 km langen Route National 3 erreicht. Und hier gehts mit Landfahrzeugen nicht mehr weiter. Die Antarktis ist nämlich nur noch schlappe 1.000 km entfernt, auf dem Wasserweg versteht sich. 

   

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Mi

19

Nov

2014

In Ushuaia sind wir mal wieder auf der Suche..

.. nach einem ATM, der auch Dinero rausrückt, als plötzlich Thomas S. aus einer Kneipe kommt und uns stürmisch begrüßt. Thomas B. sitzt drinnen und lässt sich eine Portion Spagetti schmecken. Was für eine Freude, die Beiden zu sehen. Heute Abend wollen wir uns auf unserem Camping treffen, und beim Bierchen haben wir uns bestimmt viel zu erzählen. 

Die letzte Nacht haben wir in Tolhuin direkt am Ufer des riesigen Lago Fagnano auf einem etwas ungewöhnlichen aber sehr hübschen Campingplatz verbracht. Der Betreiber hat nämlich eine künstlerische Ader. Die Landschaft ist nun wunderschön, die Pampa endlich vorbei. Wir genießen diesen Aufenthalt sehr. Die Konditorei in Tolhuin wollen wir auf dem Rückweg aufsuchen. Morgens nahezu Windstille, nachdem es am Abend nochmal ordentlich gepustet hat, mit etwas Regen dabei. Die letzten 100 km bis Ushuaia führen uns über den Pass Garibaldi, der tolle Ausblicke zu bieten hat. Lediglich 450 m über dem Meeresspiegel herrschen hier hochalpine Bedingungen. Es gibt zwei Skigebiete, aber die Saison ist schon lange beendet, obwohl wir fast in den Schnee greifen können.   

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Di

18

Nov

2014

Noch 200 km bis Ushuaia ..

..haben wir vor uns. Wir haben die Nacht sehr gut an der YPF-Tanke in Rio Grande, eien ziemlich hässliche Stadt, geschlafen und wollen, je nachdem wir es windet, in einer oder zwei Etappen die letzten km nach Ushuaia fahren. Uns geht es gut. Wir hatten zwar immer sehr starken Seitenwind, aber El Gordo und das Team haben das gemeistert. Wir fahren langsam weiter. Mehr dann aus Ushuaia.

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Sa

15

Nov

2014

In zwei Etappen 875 km nach Süden ..

.. sind wir in den letzen drei Tagen gefahren. Ein guter Start in Puerto Madryn bei schönem Wetter, aber schon ziemlich heftigem Wind. 450 km bis Rada Tilly, dicht bei Comodoro Rivadavia gelegen, liegen vor uns. 60 km nach Puerto Madryn ab Trelew beginnt so langsam die Horrorfahrt. Aus dem starken Wind entwickelt sich ein Sturm in Orkanstärke, der direkt von der Seite kommend uns, die wir immer noch traumatisiert sind, das Leben für einige Stunden zur Hölle macht. Selbst 60 kmh sind zu schnell. Links und rechts nur Pampa, niemals Windschutz, keine Ausweichmöglichkeiten, da alles eingezäunt ist und keine Ortschaften mehr an der Strecke liegen. Also fahren wir die letzten 200 km zwischen 30 und manchmal max. 50 kmh. Voller Angst, von der Piste geblasen zu werden oder nochmals umzukippen. Völlig geschafft erreichen wir Rada Tilly, wo wir uns auf dem dortigen Camping geschützt hinstellen und uns am nächsten Tag versuchen zu erholen. Der Sturm bläst auch hier unvermindert weiter. Selbst der Gang zum Supermarkt per Pedes ist schon eine Qual. Heute Morgen verliert er endlich an Kraft. Bei immer noch kräftigem Wind können wir wieder losfahren und erreichen nach 425 km Puerto San Julian ohne Zwischenfälle, von einem kräftigen einstündigen Regen abgesehen. Die Kabine hat den Dichtigkeitstest wohl bestanden. Alles ist trocken geblieben. Vor dem Nachbau der Victoria, Maggellans winzigem Weltumrundungsschiff, freuen wir uns, erneut Petra und Tibor mit ihren drei Kindern treffen. Morgen soll es weitergehen. Wir wollen versuchen, Rio Gallegos anzusteuern und wären dann unserem Ziel, Thomas aus Hannover und Thomas aus Heidelberg am 20. November in Ushuaia zu treffen, erheblich näher gekommen. Eine solche Verabredung werden wir aber nicht noch einmal treffen, da der sich selbst auferlegte Reisedruck nicht ganz unerheblich ist. Trotzdem freuen wir uns schon unheimlich darauf, die beiden zu sehen. 

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Mi

12

Nov

2014

Fertig! Und endlich wieder auf dem Platz..

Mario und seine Jungs haben ein kleines Wunder vollbracht. In sieben Arbeitstagen haben sie El Gordo wieder fit gemacht. Wir stehen schon wieder auf dem Campingplatz und putzen, sortieren und packen mal wieder. Gestern war in jeder Beziehung ein harter Tag. Kurz nach sieben Uhr aufgestanden, raus aus dem Apartement, Klamotten auf die Ladefläche, Wohnungsschlüssel abgeben, Bank besuchen, zur Werkstatt, Klamotten von der Ladefläche, die Hochzeit El Gordoss mit der Kabine hat auf Anhieb geklappt, Klamotten rein in die Kabine, Abschied nehmen vom Team, Supermarkt, auf dem Weg zum Camping Martina und Lothar treffen :-), die gerade abrauschen, auf dem Camping Klamotten (immer alles) raus aus El Gordo, gründliche Reinigung des Autos und der Kabine, Klamotten wieder rein in die Kabine, ab 19:00 h Grillen und ein Bierchen. Heute gehts weiter mit ein paar kleineren Reparaturen, morgen wollen wir startklar sein ..

Wir und El Gordo leben wieder!!

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Sa

08

Nov

2014

Montag soll El Gordo fertig sein. Neue Bilder unter Fotos, Argentinien 3

Bei der täglichen Besichtigung und Besprechung. Sogar das Dachfenster funzt wieder. Das schien mir zerstört zu sein. Auch alles andere funktioniert. Gasleitungen sind dicht. Warm- und Kaltwasser läuft. WC ist ok. Licht und Herd gehen auch.
Bei der täglichen Besichtigung und Besprechung. Sogar das Dachfenster funzt wieder. Das schien mir zerstört zu sein. Auch alles andere funktioniert. Gasleitungen sind dicht. Warm- und Kaltwasser läuft. WC ist ok. Licht und Herd gehen auch.
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Do

06

Nov

2014

Internetchaos in Puerto Madryn

Irgendein Spacko hat es gestern geschafft, hier in Puerto Madryn zig tausend Internetaccounts außer Gefecht zu setzen. Auch wir sind davon betroffen. Ist doch logisch, oder? Wir sitzen im Büro der Zimmervermittlung. Die haben zwei Gesellschaften für das Internet und sind deshalb online.

Die Arbeiten an el Gordo gehen weiter voran. Am Montag will man fertig sein.

Wenn wir wieder im Netz sein werden, gibts wieder News. Wir müssen hier jeden Tag Geld besorgen. In 100-Euro-Schritten. Ihr glaubt gar nicht, wie das uns auf Trab hält und uns nervt.

Bis dahin grüßen Jürgen und Gabi

 

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Mi

05

Nov

2014

Gerade zuück aus der Werkstatt..

El Gordo ziert nun eine "schöne", dicke Aluplatte hinten oben rechts. Passgenau aufgenietet und abgedichtet. Sieht ausgesprochen stabil aus. Wird auch noch weiß lackiert. Der schräge Spalt unter Tür ist auch schon verschwunden. Die GFK-Stellen werden schon geschliffen, und der Kotflügel vom Nissan ist zum Ausbeulen. Morgen besorgen sie einen neuen Spiegel. Es geht weiter voran. Aus dem Hoffnungskeim ist schon ein Pflänzchen geworden. :-) Morgen mache ich ein paar Fotos.

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Mo

03

Nov

2014

Solide und wackelfrei aufgebockt ..

.. steht die Kabine schön trocken in der Halle eines kleinen Metallbaubetriebes, deren Jungs sich das zutrauen, die Reparatur anzugehen. Das Absatteln der Kabine funktionierte wie gewohnt, bereitete also keine Probleme. Sie haben gleich angefangen, die Möbellage auszubauen. Schon mal ein guter Anfang, denken wir zumindestens. Morgen bringen wir den nochmal von Hand perfekt gewaschenen Navara hin, weil man sich auch der wirklich fiesen Beulen annehmen will. der Nissan hat jetzt eine Schokoladenseite und eine Sch ... seite. Sind gespannt, wie das ausgeht. El jefe kennt auch Sika, welches ich ihm gegeben habe. Morgen machen wir ein Foto von der Kabine in der Halle und stellen es in den Blog.

Ansonsten müssen wir leider mit unseren gesamten Klamotten morgen nach dem Frühstück umziehen, weil unser jetziges Apartement anderweitig vermietet ist. Ist aber nur drei Blocks weiter und wieder ein Apartement. Hoffentlich ist es groß genug.

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Sa

01

Nov

2014

Und wofür das alles?

Um die Nasenlöcher der bis zu 16 m langen und bis zu 54 Tonnen schweren Bartenwale sehen zu können. :-)
Um die Nasenlöcher der bis zu 16 m langen und bis zu 54 Tonnen schweren Bartenwale sehen zu können. :-)
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Sa

01

Nov

2014

So siehts aus..

Das dürfte eher eine Kleinigkeit sein.
Das dürfte eher eine Kleinigkeit sein.

Nach vier Tagen aufräumen und Schlamm und Dreck beseitigen haben wir heute Nachmittag eine kleine Ferienwohnung in Puerto Madryn bezogen. Zuvor waren wir nach einer 100 km langen, sehr vorsichtigen und langsamen Fahrt ohne Zwischenfälle bei der Nissan-Werkstatt angekommen, wo man uns sagte, dass wir am Montag wiederkommen sollen. :-( Heute ist Samstag. Das Auto zeigte auf der Fahrt beunruhigende heftige Vibrationen. 

Im Büro der Zimmervermietung treffen wir einen Englisch sprechenden Mann, der mitbekommen hat, was uns umtreibt. Er sagt, dass man die Nissanwerkstatt in Puerto Madryn vergessen kann und es sowieso nur zwei brauchbare Werkstätten in der Stadt gäbe. Eine davon sei die Peugeotwerkstatt, die seine Freunde betreiben. Na klar.. Er würde mich dorthin begleiten. Gabi muss ins Cafe, da ja nur zwei Leute ins Auto passen. Und Jürgen ist richtig lange weg und zwar so lange, dass sich die arme Gabi schon wieder schwere Sorgen macht. Und warum ist er so lange weg? Wir kommen in der sehr gut aufgeräumten und modernen Werkstatt an und sogleich stürzt man sich auf unseren El Gordo. Rauf auf die Hebebühne. Es folgt eine gründliche Untersuchung. Ich glaube, es war die Getriebeaufhängung (?), die auf der linken Seite ausgehakt war und die Gummipufferung außer Funktion setzte. Deshalb die heftigen Vibrationen. Man macht sich umgehend an die Arbeit und bringt das wieder in Ordnung. Der Nissan hatte nach dem sich auf die Seite legen einiges an Öl verloren. Klar war, dass es kein Motoröl war (zu sauber). Also wohl Getriebeöl, war die Meinung von zwei holländischen Weltreisenden (im 100 Jahre alten Ford T, als Cabrio versteht sich) schon in Puerto Piramides. Und jede Menge Trost gabs auch dazu. In der Werkstatt wird das geprüft und für richtig gefunden. Zwei Liter Getriebeöl werden reingepresst und El Gordo läuft wieder wie geschmiert. Fehlendes Getrieböl ist schon ernsthafterer Natur. Nicht mehr lange, und wir hätten uns wohl vom Getriebe verabschieden können. Und das wäre definitiv das Ende der Reise gewesen. Die Preise für Getriebe sind nämlich astronomisch hoch. Ansonsten werden keine technischen Probleme am Auto entdeckt. Und man will strikt keinen Peso von mir haben. Es bereitet eben einfach Freude, mir helfen zu können, wird mir gesagt. Ich kanns kaum fassen, dass es solche Menschen gibt.

Inzwischen organisiert der nette Argentinier einen Handwerker, der sich der Kabine annehmen will und gleich vorbeikommt. Wir sind für Montag um 9:00 h verabredet. Dann fahren wir zu ihm, setzen die Kabine ab und die Arbeit kann losgehen. Möbel ausbauen, Kabine reparieren und abdichten, Möbel wieder einbauen. Schaun wir mal, wie es wird. Nach so viel Pech, endlich mal wieder Glück. Für die Blechschäden, die zwar richtig fies aussehen, aber nicht existenziell sind, werden wir auch noch jemanden finden. Und für den weggefetzten Spiegel einen Ersatz auftreiben. Die Bilder zeigen, dass einiges an Arbeit auf uns wartet. Und innen sieht es wahrlich sch... aus. Vielleicht noch mal später ein paar Fotos vom Chaos.

     

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Fr

31

Okt

2014

Liebe Fans,

Ihr glaubt nicht, wie gut das tut, Eure aufmunternden und einfühlsamen Zeilen zu lesen. Ganz herzlichen Dank dafür. Ralf, Deine Gedanken sind klasse und treffen unsere Überlegungen ziemlich genau. Wir haben hier im Ort zwei deutsche Reisepaare wie wir kennengelernt, die uns genau das Gleicche gesagt haben, wie Ihr. Natürlich wollen wir alles versuchen, El Gordo wieder flott zu kriegen. Der Zeitfaktor spielt dabei die geringste Rolle. Wir hoffen, morgen in Puerto Madryn eine bessere (und trotzdem bezahlbare Unterkunft) als hier zu finden, vor allem mit WiFi. Seit gestern Morgen haben wir im Ort kompletten Stromausfall (Sturmschaden). Überall rattern die Notstromaggregate. Nur im besten Hotel am Platz gibt es wohl ausreichend Notstrom, so dass wir ins sehr langsame Internet kommen können, nachdem wir uns hier ein leckeres Mittagessen gegönnt haben. Wir schlafen inzwischen auch schon wieder besser. Drückt bitte die Daumen, dass wir gute Handwerker finden. Wir werden Euch auf dem laufenden halten. 

Bis bald mit lieben Grüßen

Jürgen und Gabi

 

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Mi

29

Okt

2014

Es tut uns wahnsinnig leid, Euch mit einer sehr schlechten Nachricht informieren zu müssen.

Gestern waren wir auf der Penisula Valdes auf einer an sich guten Schotterpiste unterwegs, als wir in ein Gewitter gerieten. Zwar nur am Rande, mussten aber doch auf der völlig aufgeweichten und glatten (wie Schmierseife) fahren. Ca. 40 kmh waren wohl schon zu schnell. Mein Fehler. Plötzlich ist das Heck rechts ausgebrochen, bis das Auto quer zur Straße kam und anschließend seitlich umkippte. Wir sind gottlob unverletzt geblieben und uns wurde wirklich schnell geholfen, aus dem Auto rauszukommen. Polizei und Feuerwehr haben das Auto wieder aufgerichtet. Wir konnten sogar mit eigener Kraft nach Puerto Piramides Fahren. Die Schäden an der Kabine sind allerdings gravierend, im Inneren ist fast nichts heile geblieben und außen gibt es einen tiefen ca. 10 cm langen Riss im GFK hinten oben rechts. Die Tür hat sich rechts um ca. 5 cm angehoben. Und auch der Nissan hat einiges abgekriegt.

Momentan gehen wir eher davon aus, dass wir die Reise beenden und die Rückverschiffung in die Wege leiten müssen. Wir werden natürlich morgen oder übermorgen ganz vorsichtig in das 100 km entfernte Puerto Madryn (70.000 Einwohner) fahren und die Möglichkeiten einer Reparatur checken. Wir brauchen zwei Werkstätten. Eine für den Nissan und eine für die Kabine. Das wird mindestens 4 bis 6 Wochen Zeit in Anspruch nehmen, falls es überhaupt dort geht. Wir stehen immer noch ziemlich unter Schock und sind zutiefst traurig, weil unser Traum wohl geplatzt zu sein scheint.

Wenn wir mehr wissen, werden wir uns wieder melden. Bis dahin habt bitte Geduld.

Liebe traurige Grüße senden

Jürgen und Gabi

 

 

 

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Mi

22

Okt

2014

Fast vergessen zu erwähnen ..

Der zweite südamerikanische Haarschnitt, heute aber beim Herrenfriseur. Im einzigen von fünf vorhandenen Friseurläden in Las Grutas, der geöffnet hatte. War wieder mal ein fröhliches Suchen. Und dieser Figaro kann das genau so gut wie Emma auf der Lister Meile in H. :-) Gabi meinte, dass das etwas von Schafschur hatte.

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Mi

22

Okt

2014

Zurück am Atlantik

Nach 3.000 km Fahrt über fast immer flaches (Farm-)Land, selten von spektakulären Views unterbrochen, sind wir zurück am Atlantik in Las Grutas angekommen. Gabis Verstauchung, ausdauernd gekühlt (wir haben Kühlakkus im Eisfach) und fleißig mit Diclofenac-Gel geschmiert, ist inzwischen so weit zurückgegangen, dass sie schon wieder eine kleinere Wanderung im Parque National Lihuel Calel bestreiten konnte. Es wird aber noch einige Zeit dauern, bis sie wieder voll einsatzfähig ist. Vielen Dank für Euer Daumendrücken und Eure Genesungswünsche. Besagter Nationalpark besteht aus einigen mehrere hundert Meter hohen Granitbergen inmitten der Pampa und lädt mit seiner sehr schönen Natur zum Wandern ein.

Das Wochenende zuvor verbrachten wir nahe der Stadt Santa Rosa im ca 50 km² großen Reserva Provincial Parque Luro und konnten dort hautnah erleben, was Argentinier so am Samstag und Sonntag bei schönem Wetter treiben. Nicht in den Baumarkt gehen ..  Im Zentrum des Parks stehen nämlich an die 50 Doppelgrillanlagen, die unter der Woche verwaist vor sich hin dümpeln. Aber am Wochenende ist ausnahmslos jeder dieser Grills von ganzen Groß- und Kleinfamilien oder Freundesgruppen belegt. Ganze Lämmer und Unmengen von Fleisch werden bis zum Mittag gar gegrillt und mit Bier, Wein und Softdrinks für die Kleinen heruntergespült. Und für uns gibts auch was ab. Chorizo im Brötchen. Lecker, aber leider viel zu fett. Aber anders als bei den Brasilianern gibts keine Beschallung mit Lautsprechern oder Auto-HiFi-Anlagen. Wenn Musik, dann wird selber musiziert und gesungen. Gegen 19:00 h wird eingepackt (der Park schließt dann nämlich für Tagesgäste) und schon stehen wir als Camper wieder mutterseelenallein auf dem Platz und genießen die Natur und Nachtruhe. Sogar ein Rudel Hirsche sehen wir und einen Graufuchs. Lärm machen ausschließlich die vielen grünen Papageien, die sich wohl viel zu erzählen haben und mindestens als Paar auftreten. 

Auf dem Weg nach Süden sehen wir auch unser erstes Gürteltier, das wieselflink (hätten wir nie gedacht, wie schnell die unterwegs sind) über die Straße flitzt. Laut Navi liegt die Gran Bayo de Gualicho, eine riesige Saline, die wir kurz vor der Küste durchfahren, über 60 Meter unter dem Meeresspiegel und soll der tiefste Punkt Südamerikas sein. Ein spektakulärer Anblick.

Unzählige Campingplätze soll es laut Reiseführer in Las Grutas geben. Stimmt sogar, nur sind, bis auf einen, alle anderen geschlossen. Es ist halt keine Saison. Nach langen Gesichtern sind wir froh, diesen einen gefunden zu haben und wollen ein paar Tage ausspannen und natürlich mal wieder Wäsche waschen und ähnliche nette Kleinigkeiten erledigen. Und wir stehen mal wieder alleine auf dem Platz.

Ein paar Worte noch zur argentinischen Service-Wüste. Will man etwas von der Bank, kommt man sich wie ein Bettler vor. Es ist wirklich schwierig, Geld zu besorgen. Selbst unsere US-$ will man nicht, die einem in Buenos Aires aus der Hand gerissen werden. Ausschließlich für unsere Kunden, so sagt man uns in der örtlichen Bank. Morgen müssen wir mal wieder ein paar km fahren, um an Geld zu kommen. Aber im Supermarkt funzt wenigstens die ganz normale EC-Karte (Maestro) mit PIN wie zuhause. Mit der VISA am ATM klappt es dagegen leider nur selten. Soll einer schlau daraus werden.  

 

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Sa

18

Okt

2014

Insekten!

Die können wir bald abschaben und ernährungstechnisch verwerten. Es gibt genug davon.
Die können wir bald abschaben und ernährungstechnisch verwerten. Es gibt genug davon.

Speziell im Pantanal und Iguazu gibts so fiese kleine Fliegen ab 17:00 h, denen man ihren Blutdurst zumindestens anfangs nicht zutraut. Allein an den Waden und Fußgelenken zähle ich bei mir derzeit etwa 70 Stiche/Bisse, die höllisch jucken. Und das tagelang ...

 

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Fr

17

Okt

2014

Unser Reisealltag ..

Die ersten 250 km von bis heute 2.250 km seit Iguazu.
Die ersten 250 km von bis heute 2.250 km seit Iguazu.

 

.. gestaltet sich derzeit so: (speziell für Ralf ;-)

 

Relativ früh aufstehen, in der Regel ein eher kleines Frühstück und los gehts. 10 bis 14 Stunden unterwegs, unterbrochen von Tankpausen, PP-Pausen, Mittagessen, Geld besorgen, Supermarkt finden, Stellplatzsuche (kann schon mal locker zwei Stunden dauern), Abendessen (meistens nicht selber kochen), Bierchen und ab in die Heia. Das ist Reisen, kein Urlaub.

Nach einer entspannten Woche in Iguazu mit ausgesprochen netten Leuten, wird es plötzlich nachts unerträglich im El Gordo. Alle Fenster und Luken sind sperrangelweit geöffnet. Sicherheitsbedenken keine. Aber die Luftfeuchtigkeit ist erheblich angestiegen und abends null Wind. Erst dann gehts nicht mehr, im El Gordo zu schlafen. Sonst ist es ok. Dazu kommen unzählige Insektenstiche, z.B. von winzig kleinen Fliegen, denen man das nicht zugetraut hätte. Die jucken wie verrückt und das tagelang. Wir wollen also nach Süden. Bis in die Küstenregion deutlich südlich von Buenos Aires sind es mehr als 3.000 km.

Die Provinz Entre Rios umfahren wir, wegen der korrupten Polizei, die nur auf solche wie uns wartet.

Das bedeutet aber, fast 3.000 km durch reines Farmland, nahezu ohne jegliche touristische Infrastruktur.

Die Städte unterwegs orientieren sich an landwirtschaftlichen Bedürfnissen, nicht an unseren. Und da muss man sich durchbeißen. Das macht gar keinen Spaß, zumal auch hier ständig Polizeikontrollen anstehen. Wir haben aber Glück und bekamen gestern sogar noch den Tanketipp. Unter Betrachtung des Lochs war das kein wirklich guter Tipp.

Generell versuchen wir uns möglichst selber zu versorgen. Das geht von Dosenfutter, über Pasta und frisches Gemüse (manchmal schwierig zu ergattern) bis zum Pop-Up-Grill, der super funzt.

Flexibilität ist also angesagt, schon ein wenig mehr als in Europa. Das war uns aber klar, und wir kommen zurecht. Nur Gabis Sturzpech reicht so langsam. Sie muss erst einmal wieder aufgebaut werden. Und das ist ja auch ein Kopfding. Drückt mal die Daumen, dass es ihr bald besser geht.

 

 

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Fr

17

Okt

2014

Noch einmal Pech ..

Am Morgen danach war da Loch gestopft.
Am Morgen danach war da Loch gestopft.

.. für Gabi. Nachdem sich die Genesung ihrer Knieprellung nach dem Sturz auf dem Gehsteig in Miranda sehr erfreulich entwickelt hatte, ist es gestern abend wieder passiert. Nach langweiligen gut 700 km durch die pampaähnliche Landschaft, hatten wir nach vielen Polizeikontrollen und über zwei Stunden langen Suche nach einer Stellplatzmöglichkeit, endlich eine Tanke gefunden (ein Tipp der Polizei), die auch vier sehr preiswerte Zimmer vermietet. Nach einem sehr erfreulichen Abendessen in der Cafeteria der Tanke wollten wir noch etwas aus dem Auto holen. Plötzlich sackt Gabi mehr als knietief mit dem rechten Bein in ein 15 - 20 cm breites Loch im Rasen, knickt dabei mit dem Fuß um und prellt sich erneut das linke Knie. Das sah wirklich böse aus und ist auch nicht wirklich gut. Irgendein Vollpfosten hat einen solchen entfernt und das Loch nicht zugeschüttet oder wenigstens markiert. Die Existenz dieses Loches war schlicht und einfach noch nicht einmal zu erahnen. Schon gar nicht im Dunkeln gegen 22:00 h. Sie ist ziemlich fertig und trotz Kühlens des ziemlich geschwollenen Fußes mit Eis während der ganzen Nacht, wird das wohl wieder einige Zeit benötigen, bis es besser wird. Sie kann kaum noch gehen. Man hat am Morgen das Loch gestopft. Ich habe darauf bestanden. So ist das hier. Es muss erst etwas passieren, bevor man reagiert.

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Mi

15

Okt

2014

Eingeholt ..

.. hat uns erneut die inzwischen wieder mal unerträgliche Hitze. Nachdem wir am Montag bei noch halbwegs hinnehmbaren Temperaturen begeistert die argentinische Seite der Iguazu-Fälle gesehen haben (Ihr hattet völlig recht, Almut und Simon, beide Seiten müssen sein!) (mehr dazu und Fotos später), sind wir auf der Flucht. Für Dienstag wurden für Iguazu schon 40°!! im Schatten vorausgesagt. Also haben wir uns erst Richtung Westen, dann endlich Richtung Süden, sorgfältig unter Vermeidung der argentinischen Provinz "Entre Rios", auf den Weg gemacht. Mal wieder liegen  ca. 1.300 km vor uns. Am Anfang mit sehr schöner Landschaft garniert, später so spannend wie Ostfrieslands Wiesen, incl. Kühe. Übernachtet in einem netten kleinen AirCo-Zimmer im Nirgendwo. Heinrich aus Landshut (mit dem Motorrad unterwegs) hatte es ebenfalls dorthin verschlagen. So hatten wir einen schönen Plauschabend bei Fisch aus dem Rio Parana und Wein. Heute sind wir in Reconquista gelandet, einer Provinzstadt auf dem Weg nach Santa Fe. Morgens haben wir fast zwei Std. Zeit benötigt, uns Geld aus dem ATM zu besorgen. Es geht nur noch die City-Bank. Die ATM der argentinischen Banken rücken nix mehr raus, auch auf VISA nicht. Nach zwei banktechnischen Stadtrundfahrten durch Corrientes (ca. 300.000 Einwohner) und die nahe gelegene Stadt Resistancia (etwa gleich groß) ist es uns gelungen, in Corrientes sage und schreibe Pesos im Gegenwert von 140 $ zu ziehen. Das reicht immerhin für fast zwei Tankfüllungen. Und nach mehreren Bankversuchen, versteht sich. Immer schön mit El Gordo durchs städtische Gewühl. Doch noch mehr gabs dann in Resistencia zu erbeuten. Hoffentlich bleibt das nicht so. Ist schon ziemlich sportlich, das Geldbesorgen in Argentinien. Nach Wal-Mart-Besuch gings dann endlich los. Das Navi zeigte noch flockige 890 km an, von denen wir immerhin noch gut 200 km geschafft haben. Wir schlafen im Hotel (eine Stunde Suche), da Elgordo wieder zur rollenden Sauna mutiert ist. Es geht wirklich nicht darin zu schlafen. Morgen gehts weiter Richtung Süden und Küste. Schaun wir mal. Übrigens die sorgfältige Vermeidung von Entre Rios deshalb, weil dort die Freunde und Helfer der Autobahnpolizei wirklich jedes europäische Reisemobil abgreifen und die Insassen kräftig wegen irgendeinem Scheiß abzocken. Das ist bekannt. Gerade hatten das zwei Reisende aus Österreich zu spüren bekommen. Umgerechnet 200 € waren fällig und ein Umbau der Lichtanlage ihres Fahrzeugs.

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Sa

11

Okt

2014

Ganz klar die Nummer 1..

 

.. sind die Iguazu-Wasserfälle von den drei größten (aber nicht höchsten) wasserreichsten Wasserfällen der Erde. Finden wir wenigstens. Die Niagara-Fälle, die wir 1998 in den USA und Kanada und die Victoria-Fälle, die wir in 2009 in Zimbabwe bestaunt haben, müssen sich nicht verstecken, spielen aber doch in einer anderen Liga. 275 bis zu 70 Meter hohe Einzelfälle reihen sich auf 2,6 km Länge aneinander, in zwei Stufen.

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Mi

08

Okt

2014

Unter "Fotos, Brasilien 3" gibt es viele frische Bilder.

Inzwischen sind wir über Bonito in Iguazu angekommen. Über die Fahrt hierher legen wir lieber den Mantel des Schweigens. Zwei mal voll in die Eisen, runter von der Straße in den Dreck, angehalten und tief durchgeatmet, weil auf unserer Fahrbahn hinter der Kippe jeweils ein überholender LKW entgegenkam. Als Dank dafür gabs den erhobenen Daumen. Das heißt in Brasilien so viel wie "alles Takko", oder auch "Danke schön", oder auch "kein Problem", oder so etwas ähnliches. Entweder das, oder Du wirst zu Brei gefahren.

Aber nicht mehr lange. Wir haben einen super Campingplatz gefunden und wollen morgen die brasilianische Seite der Fälle von Iguazu ansehen, bis Sonntag hier relaxen, dann nach Argentinien einreisen, deren Seite der Fälle erleben und uns dann auf den Weg nach Süden machen, Richtung Feuerland. Wir haben nämlich ein Date dort, auf das wir uns schon freuen.  

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Sa

04

Okt

2014

Hitzefrei

War das eine Nacht. Wir haben überlebt und starten, nachdem wir uns bei Marcello bedankt und von ihm verabschiedet haben, in Richtung Corumba. Umweg über eine brettharte 120 km lange Wellblechschotterpiste durch einen winzigen Teil des südlichen Pantanals. Das alleine dauert über fünf Stunden. Die haben es aber in sich. Nun dauerhafte 39°, Schwüle und null Wind. Entschädigt werden wir mit einer sagenhaften Landschaft und Natur. Leider sehen wir von der im Reiseführer versprochenen üppigen Fauna nicht sehr viel, zumindestens was Fellnasen angeht. Freunde der Ornithologie kommen hier voll auf ihre Kosten. Aber wir geben auf. In der Sauna El Gordo kann man beim besten Willen nicht mehr schlafen. Also suchen wir uns in Corumba ein preiswertes Hotel mit Klimaanlage und Pool und verkriechen uns mit Poolunterbrechungen für zwei Nächte in unser gut gekühltes Zimmer. Leider warnt Firefox ausdrücklich vor der Nutzung des angepriesenen WiFi. Also wieder nix mit Internet. Bei der Abreise kommt etwas Wind auf und die Luftfeuchtigkeit sinkt bei immer noch 35° im Schatten. Die Hitze lässt sich jetzt aber schon viel besser ertragen. Über die guten Straßen fahren wir in das 420 km entfernte Bonito. Hier gibt es viele glasklare Fließgewässer, in denen man herrlich baden kann. Wir finden den im Reiseführer genannten, einsam gelegenen Campingplatz mit eigenem Badeplatz an einem kleinen Fluß. Und funktionierendes WiFi. Was in der Wildnis funzt schaffen Hotels anscheinend nicht?! Nachts kühlt es runter, wir schlafen wieder hervorragend in El Gordo, die Luft ist trocken und die Tageshitze sehr gut erträglich. Endlich wieder! :-)

Übrigens ist Gabi ihren Campingstuhl los. Da räkelt sich nämlich die schwarze Katze drin, die uns umgehend adoptiert hat und darauf wartet, dass etwas vom Tisch fällt.

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Mi

01

Okt

2014

Truckerleben in Brasilien

Wieder nur kurz, da wir zwar gutes WiFi haben, die Umstände aber alles andere als optimal sind. Der Küste soll das eher schlechte Wetter erhalten bleiben. So haben wir uns entschieden, über das Barockstädtchen Ouro Preto und die 3,5 Millionenstadt Belo Horizonte ins Pantanal zu fahren. Das größte zusammenhängende Sumpfgebiet der Erde mit seiner einzigartigen Flora und Fauna. Ca. 2.300 km Strecke warten auf uns. Unterwegs gibts nur wenig zu entdecken. Also fahren wir zügig durch. Das sieht dann so aus. Acht bis zehn Stunden fahren, eine Posto (Raststätte, wo u.a. die Trucker nächtigen) finden, essen, ein/zwei Bierchen trinken und runterkommen. El Gordo macht sich gut zwischen den Riesentrucks. Dann schlafen, früh aufstehen, frühstücken und weiter gehts. Das Wetter spielt verrückt. Normalerweise sollen im Pantanal im Frühling so um die 25° vorherrschen, für uns also optimal. Tatsächlich haben wir aber Temperaturen zwischen 37° und sogar 39 ° C, null Wind und drückende Schwüle. Es ist kaum auszuhalten. Auch ist die vom Reiseführer als Tipp gehandelte Ranch gerade zu. Eigentlich wollten wir hier etwas länger bleiben. Telefonisch können wir den Besitzer, ein Indigeno, der mit einer Schweizerin verheiratet ist, erreichen. Marcello ist sehr sehr nett und hilfsbereit. Wir stehen vor seinem Stadthaus auf der Straße, können bei ihm duschen, haben gutes WiFi und wissen nicht, wie wir schlafen sollen, bei dieser Hitze. Da er heute Geburtstag hat, werden wir von ihm zu einem kleinen Assado und ein paar Bier eingeladen. Anschließend lauschen wir in unserem Schwitzkasten den in der Nachbarschaft im TV laufenden Telenovelas und erfreuen uns am Hundegebell.

Morgen fahren wir in das Pantanal hinein und wollen mal sehen, was wir so entdecken können.

Erst an den Iguazu-Wasserfällen werden wir wohl so wohnen, dass wir unsere Seite wieder auf Vordermann bringen, mal wieder Wäsche waschen und einige Reparaturen erledigen können.

Übrigens leisten die von Oliver und Carina empfohlenen Ohrenstöpsel hervorragende Dienste. Trotz des ständigen sehr lauten Kommens und Gehens der Trucks auf den Postos konnten wir gut schlafen.

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Do

25

Sep

2014

Zuckerbrot ..

und nicht Zuckerhut heißt der Pao de Azucar wörtlich übersetzt. Wir waren oben und haben selten im Leben einen solchen unbeschreiblichen Ausblick genießen können. Stundenlang! Wir konnten uns kaum satt sehen. Heute ist der zweite Viewpoint angesagt, die Christusstatue. Bald gibts mehr von uns. Jetzt nur kurz, da der Akku fast leer ist und es hier im Hotel nur 110 V gibt und unser Trafo sich im El Gordo befindet, der knapp 30 km entfernt auf dem Campingplatz steht. Dahin zu kommen, heißt 90 Minuten wildeste Busfahrt. Hatten wir erst gestern. Rio ist wirklich der Hammer! :-)

Vorher waren wir in Parati, einem ebenfalls wunderschönen Kolonialstädchen.

 

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Di

16

Sep

2014

Den ersten südamerikanischen ..

.. Haarschnitt gab es übrigens auch in Gramado. Beim Damenfriseur, einen für Herren haben wir nicht gefunden. Das ist ja immer so. Suche mal eine Tanke oder eine Post, oder, oder..  Jedenfalls war das für die nette, junge Friseurin und mich ein Experiment. Mit akzeptablem Ergebnis. Die hat jedes Haar einzeln millimeterweise gekürzt. Und direkt hinter dem Friseurstuhl (für mich im Spiegel gut zu beobachten) haben sich zwei junge Damen BHs und Tangas ausgesucht. Die gab es da nämlich auch zu kaufen. Nächstes Mal will ich aber doch lieber wieder zum Herrencoiffeur. ;-)

Das Wetter hat uns etwas vor sich hergetrieben. Kaum sind wir an schönen Plätzen bei bestem Wetter angekommen, Wetterumschwung. Zunächst auf die laut Reiseführer traumhaft schöne Insel Santa Catarina, nahe Florianopolis, der ziemlich großen Provinzhauptstadt mit ca. 400 Tsd. Einwohnern, die sich alle in ihrer Freizeit auf dieses wirklich schöne Eiland stürzen. Den Verkehrsinfarkt hat die Insel schon hinter sich, allerdings ohne jede Therapie. Danach brasilianisches Kasernenleben im Forte Marechal Luz auf der Halbinsel Sao Francisco do Sul erlebt. Die vermieten nämlich im Fort auch WoMo-Stellplätze, wenn man danach fragt. War schon ganz lustig, das Antreten der Soldaten am Morgen zu verfolgen. Zwar ziemlich zackig das Ganze, aber Formalausbildung muss noch auf den Stundenplan. Dafür können sie toll und markig singen. Hätte nie gedacht, dass ich noch einmal in einer Kaserne (mit Urlaubsbereich) wohnen würde. Wenn mich nicht alles getäuscht hat, kamen die Kommandos auf deutsch! "Rechts um!" meine ich deutlich vernommen zu haben. Ansonsten hegen und pflegen die Soldaten das historische Fort. Eigentlich eine gute und sinnvolle Aufgabe für Soldaten. Nach einer Nacht in Itanhaem mit seinem langem Strand haben wir hier an der Costa Verde, schon ziemlich dicht an Rio, unsere Traumbucht gefunden. Gabi kann nun in aller Ruhe ihre ziemlich schmerzhafte Bauch-/Rückenmuskelzerrung auskurieren, was bei den letzten wegen der holperigen Straßen sehr unruhigen und auch etwas stressigen Etappen kaum möglich war. Hier haben wir alles, was wir derzeit brauchen. Traumbucht mit warmen, türkisfarbenen Wasser, guter Campingplatz, moderner und sauberer !! Sanitärblock incl., kleiner Supermarkt fußläufig, Cantina nebenan und endlich mal wieder Internet, weil der nette Inhaber uns sein Password verraten hat. Hier bleiben wir erst mal, bevor wir uns auf das Abenteuer Rio vorbereiten. Ach ja, erst hier haben wir unseren ersten Caipi genießen können. Vorher gabs die nämlich nicht.

         

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So

07

Sep

2014

Zurück ans Meer..

gehts von Gramado über Torres als Übernachtungsstation und Santa Marta mit längerem Aufenthalt auf die Ilha de Santa Catarina. Das Wetter soll in den nächsten Tagen deutlich schöner werden, was wir am Strand ein paar Tage ausnutzen wollen. Santa Marta liegt zumindestens außerhalb der Saison genial auf einer kleinen Halbinsel mit fantastischen Wellen für die Surfer, die hier bei jedem Wetter ihrer Leidenschaft frönen. Der kleine, sehr hübsche Ort mit vielen bunten Häusern gefällt uns. Wir lernen auf dem ausgezeichneten Camping (leider funzte dort das Internet gerade nicht; ist aber auch mal ganz schön) das sehr charmante Paar Caio (Brasilianer) und Robyn (Südafrikanerin) kennen. Bei einem selbst angerichteten Churrasco und einem Karton leckerem Merlot verging der Abend wie im Flug. Endlich mal auf Englisch. In Santa Teresa (ein wunderschönen Naturpark mit etlichen Campgrounds und tollen Stränden), unser letzter Übernachtungsplatz in Uruguay, trafen wir übrigens eine junge französische Familie, mit der wir ebenfalls einige schöne Stunden verbrachten. Sie sind Richtung Süden unterwegs. Vielleicht treffen wir uns irgendwo im Süden des Kontinents wieder. In Gramado rätseln wir lange an der Speisekarte herum, bis uns Hans in perfektem Deutsch anspricht und seine Hilfe anbietet. Er kam 1948 als Fünfjähriger nach Brasilien, arbeitete für Siemens und schwärmt von seinen Deutschlandaufenthalten und natürlich von Brasilien. Das macht das Reisen so schön. Andere Menschen aus anderen Kulturen kennenzulernen und ihre Sichtweisen. Dann ist Deutschland doch ziemlich weit weg. Wir werden häufig angesprochen und man begegnet uns immer ausgesprochen freundlich und interessiert.

       

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Mi

03

Sep

2014

Um diese zwei Daumenbreiten zurückzulegen, ..

.. waren wir satte acht Stunden (430 km) auf der Straße. So langsam wird uns klar, mit welchen Entfernungen wir es in Brasilien zu tun haben. Schlechtes Wetter war für die Küste vorausgesagt.

Deshalb wollten wir in die Berge nach Gramado. Kurz nach dem Start ein heftiges Gewitter und dann ca. sechs Stunden Starkregen mit sehr strammen Wind von der Seite. Und das auf einer extrem stark befahrenen und ziemlich engen Nationalstraße (vor allem LKW). Und bei deren Fahrern können deutsche Trucker noch mal in die Lehre gehen, vor allem was ihre Risikobereitschaft angeht. Das haben wir noch nie erlebt, dass ein riesiger Sattelschlepper mit mindestens 80 Sachen (gefühlt noch mehr) durch eine Mautstation (nicht in Betrieb) gebrettert ist. Links und rechts ist da nur sehr wenig Raum. Diese Etappe war schon etwas hardcore.

Aber wir sind heil im sehr schönen Gramado angekommen, haben einen angenehmen Campground gefunden und heute einen Arbeitstag eingelegt. Drei Reparaturen wollten erledigt werden, dann noch Großreinemachen, u.s.w., und dann war da ja noch Gabis geklauter Winterschlafanzug. Sie hat jetzt wieder zwei davon. :-) 

Neue Bilder wird es geben, wenn wir etwas gemütlicher vorm PC sitzen können. Geht hier nur draußen vor der Rezeption bei schattigen 14°. Es soll aber wieder wärmer werden. Das wäre echt nicht schlecht!  

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Di

02

Sep

2014

Herzlichen Dank ..

.. an Euch, die Ihr meinen Geburtstag nicht vergesen habt. Ich habe mich sehr gefreut über all die lieben Grüße aus der fernen Heimat. Wer kann schon seinen Geburtstag am herrlichen Atlantikstrand von Santa Teresa feiern, mit Spaghetti und einer leckeren Flasche Rotwein aus Uruguay? Ein supertoller, nietnagelneuer Rucksack lag auf dem Geburtstagstisch, mit der Bemerkung, dass ich ihn mir nicht wieder klauen lassen soll. :-)

Liebe Grüße an Euch

Gabi

 

Inzwischen sind wir in Cassino bei Rio Grande in Brasilien angekommen. Etwas aufgeregt waren wir schon, es war ja unser erster Grenzübergang mit El Gordo in Südamerika. Hat aber alles problemlos geklappt. :-)

 

 

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Fr

29

Aug

2014

Morgen starten wir Richtung Brasilien ..

Ultimo desayono en el Parioso Suiza. :-)
Ultimo desayono en el Parioso Suiza. :-)

Morgen soll es losgehen. El Gordo ist präpariert und startklar. Wir auch. Vorräte haben wir heute eingekauft. Die Brasilienkarte ist im Garmin drin. Bisher hatten wir meistens super WiFi. Leider wird das wohl durchgängig nicht so bleiben. Aber wir tun, was wir können, um Euch auf dem Laufenden zu halten.

Seid uns bitte nicht böse, wenn wir nicht alle Mails beantworten, die uns so zahlreich erreichen. Wir freuen uns über jede Rückmeldung, sei es eine Mail, ein Kommentar oder einen Eintrag im Gästebuch.

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Di

26

Aug

2014

Ein Wirbelsturm, ..

Meterhohe Brecher, wo sonst Strand ist. Die Treppe steht ca. 10 Meter über Grund.
Meterhohe Brecher, wo sonst Strand ist. Die Treppe steht ca. 10 Meter über Grund.

 

.. wie wir ihn life noch nicht erlebt haben, wütet in großen Teilen Südamerikas. Vorgestern sank die Temperatur plötzlich innerhalb einer halben Stunde um fast 15 Grad von knapp 30 auf inzwischen sogar nur noch 12 Grad Tagestemperatur. Das sehr warme sommerliche Wetter wandelte sich zu einem handfesten, riesigen Wirbelsturm, der uns in die Kabine zwingt, die zwar mächtig schaukelt, ansonsten aber warm, trocken und gemütlich ist. Die Spitzenböen erreichen Windgeschwindigkeiten von ca. 12o kmh, durchschnittlich bläst der Wind mit 8 bis 9 Beaufort, gepaart mit wütenden Regenschauern. Und das schon seit über 30 Stunden. Ab morgen soll es sich beruhigen. Dann können wir unsere Vorbereitungen abschließen und hoffen, uns am Wochenende bei schönem Wetter Richtung Brasilien auf den Weg zu machen zu können.

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Sa

23

Aug

2014

Bestandsaufnahme

Gerade hatten wir endlich unser erstes kaltes (weil wir noch kein Gas haben) Abendessen im El Gordo in Südamerika. :-) Es wurden Wurst- und Käsestullen gereicht, mit hiesigem Bier natürlich (kann man wirklich trinken). Er ist schon wieder voll bewohnbar. Die wirklich geringen Schäden sind weitgehend repariert. Die Bestandsaufnahme hat ergeben, dass die Walkie-Talkies (die man nicht wirklich braucht) futsch sind und ca. die Hälfte des Werkzeugs. Kaufen wir eben nach. Klamotten sind alle noch vorhanden. Wirkliche Probleme sehen anders aus. ;-) Wir haben wohl noch mal Glück gehabt. Und das ist ja bekanntlich mit die Doo.....

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Fr

22

Aug

2014

Emotionen

War das gestern eine emotionale Achterbahnfahrt. Aber der Reihe nach. Gegen 11:00 h hatten wir alle Papiere und Stempel zusammen, mussten aber auch zur Kenntnis nehmen, dass auch El Gordo Opfer der Schränker geworden ist. Eduardo (unser Zollagent) hat sich den Hintern aufgerissen, das Auto aus dem Zoll zu kriegen, was dann leider aber bis 17:00 h nicht mehr klappte. Das waren wohl die längsten sechs Stunden unseres Lebens. Wie sieht das Auto aus, was haben die wohl geklaut? Grübel, grübel, Wut, falsch gemacht?, "Mordlust", allerdings gepaart mit dem Wissen, dass wir nicht die ersten sind und auch nicht die letzten sein werden. Beim unbegleiteten RoRo-Transport werden die Autos aufgebrochen. Das ist wohl Fakt. Aber dank Eduardo konnten wir wenigsten mit ihm zusammen in den Hafen (Zolllager) und El Gordo in Augenschein nehmen. Außen schon mal nahezu unversehrt. Die Schränker haben absolut professionell gearbeitet. Das von mir angebrachte Eisen vor dem Seitenfenster wurde präzise ohne Schaden entfernt, das Seitz-Rahmenfenster aufgehebelt, fast ohne es zu beschädigen. Gott sei dank!! Innen sieht es aus, wie nach einem klassischen Wohnungseinbruch in D. Alles wurde durchwühlt, bis auf eines wurden alle Verstecke gefunden. Auf den ersten Blick wurde gezielt geklaut. Die Walkie-Talkies z.B fehlen. Das hochwertige Fernglas aber nicht. Im großen und ganzen scheint alles noch da zu sein. Die Radkastenklappen wurden aufgebrochen, die Schätze darin aber nicht mitgenommen. Gabi vermisst einige Kleidungsstücke. Alle Cds und DVDs sind aber noch da.

So langsam tat sich unendliche Erleichterung auf! Sieht man auf dem Bild, oder? Eduardo ist sich sicher, dass er El Gordo heute aus dem Zoll kriegt. Dann fahren wir zu Silvia und Heinz ins Paraiso Suiza, räumen auf, reparieren (keine wirklich große Sachen) und präparieren El Gordo für die Reise, die nun wirklich losgehen kann. Vamos! An die Arbeit! Der Urlaub ist tatsächlich vorbei.

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Fr

22

Aug

2014

:-))

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Do

21

Aug

2014

Die Grande Gabon hat festgemacht ..

Seit HH hat sie ca. 13.000 km mehr auf dem Buckel.
Seit HH hat sie ca. 13.000 km mehr auf dem Buckel.

.. in Montevideo. Läufts morgen gut, haben wir unseren El Gordo wieder. Oder doch erst am Freitag .. Grrrr!

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Mi

20

Aug

2014

Spanisch?!

Gestern im Fresstempel Montevideos mit dem Namen Mercado del Puerto. Zahlreiche Restaurants mit riesigen Grills in stimmiger Markthallenwohlfühlatmosphäre. Und alle mit nahezu gleicher Speisekarte. Wir bestellten meeresfrüchteorientierte Paella, das LL schön sauber als J gesprochen. Serviert wurden aber gefühlt mas que menos drei Kilo Fleisch vom Grill. Was war da passiert? Uruguayer sprechen das LL als SCH aus. Brasilien ist nicht weit. Will man also Paella, bestellt man Paescha. Parrischa (kurz: vom Grill) klingt nun aber gesprochen mas o menos eher wir Paeja .. Alles klar, warum wir uns tapfer über die Fleischberge hermachen mussten? 

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So

17

Aug

2014

Paraiso Suizo

Inzwischen hat die Grande Gabon in Zarate (Hafen in der Nähe von Buenos Aires) festgemacht und wird wohl (wie angegeben) am 20.08. in Montevideo eintreffen. Morgen werden wir dort hinfahren, im Hotel einchecken, Kontakt mit unserem Zollagenten aufnehmen und El Gordos Ausschiffung angehen. Seit Freitag sind wir bei Silvia und Heinz in ihrem Paraiso Suiza zu Gast und genießen Natur, Komfort, kulinarische Highlights, einen endlosen Strand und bestaunen die zahlreichen hier abgestellten Reisefahrzeuge, die hier auf die Rückkehr ihrer Besitzer warten.  

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Di

12

Aug

2014

Kaum zu glauben, aber wahr!

Das ist doch der Hammer!! Da steht doch plötzlich nicht weit von unserem Hotel in Piriapolis entfernt, Carinas und Olivers ehemaliger Pickup-Camper, mit dem die beiden vor dreieinhalb Jahren ihre Panamericana-Reise beendet hatten und den wir bisher nur von ihrer Reiseseite kannten, plötzlich direkt vor unserer Nase am Straßenrand. Die beiden haben wir übrigens genauso zufällig, bis dahin uns nur von ihrer Reiseseite bekannt, vor fast genau drei Jahren beim Maschseefest kennengelernt. Man glaubt es nicht  .. ...

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Mi

06

Aug

2014

Die Thermen von Arapey...

... liegen ziemlich oben im Nordenwesten von Uruguay. Hier wollen wir ein paar Tage verbringen und u.a. das fast 40° warme Wasser aus der Erde genießen. Das Wetter ist fantastisch. Und die Preise von Colonia haben sich halbiert (trotzdem ist Colonia ein MUSS!). Für die Zimmermiete dort haben wir hier ein Zimmer und ein Auto VW GOL (hier baut VW baut auch noch puristische Autos), mit dem wir auf nahezu verkehrsfreien Straßen die herrliche Landschaft entdecken. Leider kommt die Grande Gabon erst am 20.08. in Montevideo an. Inzwischen finden wir sie aber wieder im Vessel-Finder. Sie ist seit gestern unterwegs von der westafrikanischen Küste nach Südamerika.  Endlich!!

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Sa

02

Aug

2014

Colonia del Sacramento..

.. ist ein liebenswertes altes Kolonialstädchen gegenüber Buenos Aires, das sich das aber auch relativ teuer bezahlen lässt. UNESCO-Weltkulturerbe. Wir genießen die Beschaulichkeit dieses schönen Ortes. Die Ankunft der "Grande Gabon" in Montevideo wird sich nochmals um drei Tage verzögern :-(

Wir haben deshalb beschlossen, Uruguay schon mal etwas zu bereisen. Mit einem kleinen Mietwagen. Die sind hier wirklich billig. Die Spritpreise sind in Uruguay allerdings richtig saftig. Ein Liter Diesel kostet 1,55 €.  Aber das Land ist ja nicht groß. Abgeben können wir das Auto dann in Montevideo, wo wir hoffentlich bald unseren El Gordo begrüßen können.

 

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Di

29

Jul

2014

Wir sind angekommen..

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So

13

Jul

2014

Es ist soweit!

Gestern haben wir die "Grande Gabon" mit unserem "El Gordo" im Bauch bei der Schiffsbegrüßungsanlage in Schulau/Wedel verabschiedet. Gegeben wurde zu diesem Anlass die italienische Nationalhymne. Und ruckzuck war sie aus unserem Blickfeld Richtung Südamerika verschwunden. War schon ein ziemlich emotionales Erlebnis. In zwei Wochen werden wir folgen und dann solls endlich losgehen..  

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Fr

16

Mai

2014

Unser Abflug..

.. wird am 27.07.2014 abends gegen 22 h ab Frankfurt gehen. Dann folgen knapp 14 Stunden Direktflug in der Holzklasse, allerdings haben wir -gegen eine gewisse Gebühr versteht sich- eine Zweierbank mit reichlich Beinfreiheit am Notausgang erwischt. Vor allem mein Fahrgestell wird dafür dankbar sein. :-)

  

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Di

13

Mai

2014

El Gordo geht auf die Reise ...

Am 05.07.2014 geht unser Dicker in Hamburg an Bord des Grimaldischiffes "Grande Togo", um gut vier Wochen später in Montevideo von uns hoffentlich unversehrt in Empfang genommen zu werden. Wir werden uns also Anfang August ins Flugzeug nach Buenos Aires setzen, ein paar Tage diese bestimmt aufregende Stadt erkunden, sofern das in so kurzer Zeit überhaupt möglich ist. Dann gehts per Fähre nach Montevideo und dann los Richtung Brasilien. Leider werden wir die Fußball-WM nun in D sehen müssen. Wäre bestimmt schön vor Ort gewesen. Aber so ist das nun mal mit den Planungen... Erstens kommt es zweitens anders, drittens als man viertens denkt .. ;-)   Schätze mal, dass das auch so bleiben wird. 

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Do

17

Apr

2014

Das neue Nest ...

... ist so gut wie fertig, incl. der Bewohner. ;-) Wir genießen das dörfliche und auch nahe städtische Leben und freuen uns darüber, dass wir hier sind. Ostern gibts in der Nähe von Plön ein kleines Treffen mit ein paar anderen Pickup-Wohnkabinenfahrern. Mit einem ordentlichen Feuer und Angrillen versteht sich. Und mit warmen Klamotten.. Der Thermohosentest steht an. Karfreitag soll es ja so richtig schattig werden.

Nach Ostern wird es so langsam ernst. Die verschärften Reisevorbereitungen warten darauf, in Angriff genommen zu werden. Von wegen ruhiges Rentnerleben.

LG

Jürgen und Gabi

 

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Do

25

Jul

2013

Brasilien Ostsee

Nicht nur vom Namen her war das gelungene Nordtreffen der PickupwohnkabinenfahrerInnen in Brasilien (Teil der Gemeinde Schönberg an der Ostsee) schon mal ein kleiner Anmacher. Das sind alles Überzeugungstäter, vor allem, was ihre Reisefahrzeuge angeht. Feinste Stimmung, garniert mit Sonne, Strand und Sonnenbrand. Und auch die Ostsee zeigte sich nicht allzu schattig ... 

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