Den ersten südamerikanischen ..

.. Haarschnitt gab es übrigens auch in Gramado. Beim Damenfriseur, einen für Herren haben wir nicht gefunden. Das ist ja immer so. Suche mal eine Tanke oder eine Post, oder, oder..  Jedenfalls war das für die nette, junge Friseurin und mich ein Experiment. Mit akzeptablem Ergebnis. Die hat jedes Haar einzeln millimeterweise gekürzt. Und direkt hinter dem Friseurstuhl (für mich im Spiegel gut zu beobachten) haben sich zwei junge Damen BHs und Tangas ausgesucht. Die gab es da nämlich auch zu kaufen. Nächstes Mal will ich aber doch lieber wieder zum Herrencoiffeur. ;-)

Das Wetter hat uns etwas vor sich hergetrieben. Kaum sind wir an schönen Plätzen bei bestem Wetter angekommen, Wetterumschwung. Zunächst auf die laut Reiseführer traumhaft schöne Insel Santa Catarina, nahe Florianopolis, der ziemlich großen Provinzhauptstadt mit ca. 400 Tsd. Einwohnern, die sich alle in ihrer Freizeit auf dieses wirklich schöne Eiland stürzen. Den Verkehrsinfarkt hat die Insel schon hinter sich, allerdings ohne jede Therapie. Danach brasilianisches Kasernenleben im Forte Marechal Luz auf der Halbinsel Sao Francisco do Sul erlebt. Die vermieten nämlich im Fort auch WoMo-Stellplätze, wenn man danach fragt. War schon ganz lustig, das Antreten der Soldaten am Morgen zu verfolgen. Zwar ziemlich zackig das Ganze, aber Formalausbildung muss noch auf den Stundenplan. Dafür können sie toll und markig singen. Hätte nie gedacht, dass ich noch einmal in einer Kaserne (mit Urlaubsbereich) wohnen würde. Wenn mich nicht alles getäuscht hat, kamen die Kommandos auf deutsch! "Rechts um!" meine ich deutlich vernommen zu haben. Ansonsten hegen und pflegen die Soldaten das historische Fort. Eigentlich eine gute und sinnvolle Aufgabe für Soldaten. Nach einer Nacht in Itanhaem mit seinem langem Strand haben wir hier an der Costa Verde, schon ziemlich dicht an Rio, unsere Traumbucht gefunden. Gabi kann nun in aller Ruhe ihre ziemlich schmerzhafte Bauch-/Rückenmuskelzerrung auskurieren, was bei den letzten wegen der holperigen Straßen sehr unruhigen und auch etwas stressigen Etappen kaum möglich war. Hier haben wir alles, was wir derzeit brauchen. Traumbucht mit warmen, türkisfarbenen Wasser, guter Campingplatz, moderner und sauberer !! Sanitärblock incl., kleiner Supermarkt fußläufig, Cantina nebenan und endlich mal wieder Internet, weil der nette Inhaber uns sein Password verraten hat. Hier bleiben wir erst mal, bevor wir uns auf das Abenteuer Rio vorbereiten. Ach ja, erst hier haben wir unseren ersten Caipi genießen können. Vorher gabs die nämlich nicht.

         

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